Ende der Aufarbeitung? Der NSU-Prozess und die offenen Fragen

An mehr als 300 Prozesstagen wurde versucht, die Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) aufzuklären. Welche Erkenntnisse und Ergebnisse hat der Prozess gebracht? Was konnte aufgearbeitet werden und welche Themen sind – beispielsweise im Rahmen von Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen – noch zu bearbeiten?
Diese Fragen gilt es zu diskutieren: mit Blick auf die Familien der Opfer, auf die Rolle von Verfassungsschutz und Polizei, auf das Strafrecht und die Frage, ob alle Täter gefasst wurden, sowie im Hinblick auf die gesellschaftliche Wirkung und den medialen Diskurs über Verlauf und Beteiligte des Prozesses.

Auf dem Podium:

Clemens Binninger, MdB (CDU) und Vorsitzender des 2. NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags, Berlin

Mehmet Daimagüler, Rechtsanwalt und Vertreter der Nebenklage im NSU-Prozess, Berlin

Ayse Gülec, Mitbegründerin der Initiative 6. April, Kassel

Dirk Laabs, Journalist und Filmemacher, Hamburg, Co-Autor des Buches „Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU“

Moderation:
Heike Kleffner, Journalistin und Rechtsextremismusexpertin, Berlin

In Zusammenarbeit mit dem Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Evangelischen Stadtakademie, der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München und dem Residenztheater.
Der Kurs ist beendet.
Freitag, 28.10.2016
19:00 – 21:00 Uhr
Kursnummer D110130
Dozentin/Dozent Clemens Binninger
Mehmet Daimagüler
Dirk Laabs
Ayse Gülec
Heike Kleffner
Zeitraum/Dauer 2016-10-28T19:00:0028.10.2016
Ort MünchenAltstadt
Festsaal des Alten Rathauses
, Marienplatz 15
Gebühr Eintritt frei
Anmeldungen nur unter bayernforum@fes.de
Veranstaltungstyp Podiumsgespräch
Plätze
Info & Beratung Telefon (0 89) 72 1006-31/30