Tschechien -- Was bleibt vom Prager Frühling und der samtenen Revolution?

Tschechoslowakei 1989: Zehntausende demonstrieren in Prag und Bratislava, Ansprachen halten unter anderen der spätere Präsident Václav Havel und die Symbolfigur des Prager Frühlings Alexandr Dubcek. Sie fordern die Aufhebung des Machtmonopols der Kommunistischen Partei und freie Wahlen. Was verbindet den Demokratisierungsprozess des Prager Frühlings 1968 mit 1989? Wie hat sich die Lage innerhalb der letzten 30 Jahre entwickelt? Und weshalb scheint Russland heute ein attraktiverer Partner zu sein als die Europäische Union?

Impulsvorträge und Podiumsgespräch mit:
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas der Ludwig-Maximilians-Universität München
Bohumil Dolezal, Unterzeichner der Charta 77, Vorsitzender des Klubs zur Verteidigung von Demokratie und politischer Kommentator
Moderation: Dr. Zuzana Jürgens, Europe Direct, Informationszentrum München

In Kooperation mit Europe Direct, Informationszentrum München und dem Tschechischen Zentrum München
Dienstag, 05.02.2019
19:00 – 20:30 Uhr
Kursnummer H110414
Dozentin/Dozent Prof. Dr. Martin Schulze Wessel / Bohumil Dolezal
Zeitraum/Dauer 2019-02-05T19:00:0005.02.2019
Ort MünchenEinstein 28
Bildungszentrum
, Einsteinstr. 28
Gebühr Eintritt frei
Veranstaltungstyp Podiumsgespräch
Plätze noch genügend Plätze frei
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (0 89) 4 80 06-62 39
Fachliche Beratung: (0 89) 4 80 06-65 51