"Ehem. jüdischer Besitz" - Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus

Die gleichnamige Ausstellung des Münchner Stadtmuseums zeigt vom 27.4. bis 23.9.2018 erstmals die Ergebnisse der Provenienzforschung zu Objekten in den verschiedenen Sammlungen des Museums. Anhand von Kunst- und Kulturgegenständen aus den Bereichen Graphik und Gemälde, Mode und Textilien sowie Kunsthandwerk und Möbel, aber auch Musikinstrumente und Marionetten wird das ganze Ausmaß der nationalsozialistischen Raubaktionen greifbar. Die Kuratoren der Ausstellung erläutern die Präsentation und gehen auf die Hintergründe und Herausforderungen ihrer Forschung ein.
Henning Rader, M.A., ist Historiker und Leiter der Sammlung Reklamekunst sowie Kurator der Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte am Münchner Stadtmuseum.
Dr. Vanessa-Maria Voigt ist Kunsthistorikerin und seit 2002 als Provenienzforscherin tätig. Sie gehört zu den ersten ProvenienzforscherInnen in Deutschland. Ihre im Jahre 2007 veröffentlichte Dissertationsschrift "Kunsthändler und Sammler der Moderne im Nationalsozialismus" gehört zu den Standardwerken. Von 2011 bis 2015 war sie unter anderem für das Münchner Stadtmuseum tätig.
Der Kurs ist beendet.
Donnerstag, 03.05.2018
19:00 – 20:30 Uhr
Kursnummer G217000
Dozentin/Dozent Henning Rader
Dr. Vanessa-Maria Voigt
Zeitraum/Dauer 2018-05-03T19:00:0003.05.2018
Ort MünchenEinstein 28
Bildungszentrum
, Einsteinstr. 28
Gebühr 7,00 €
Restkarten vor Ort
Veranstaltungstyp Vortrag
Plätze noch genügend Plätze frei
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
MVHS-Card Auch mit MVHS-Card
Info & Beratung Malgorzata Maj-Kladen, malgorzata.maj-kladen@mvhs.de