Berufsintegrationsklassen für Asylsuchende und junge Geflüchtete

in Kooperation mit drei Städtischen Berufsschulen

In Kooperation mit dem Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München, den Städtischen Berufsschulen für den Einzelhandel Mitte, Spedition und Touristik sowie für Lagerlogistik, Groß- und Außenhandel führt die Münchner Volkshochschule Berufsintegrationsklassen durch.

In der Berufsintegrationsklassen-Vorklasse werden die allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Ethik, Grundlagen EDV und Sport sprachsensibel unterrichtet. Die pädagogischen Fachkräfte der MVHS konzentrieren sich auf die Vermittlung der Zweitsprache Deutsch, die soziale sowie berufliche Orientierung und arbeiten dabei sehr eng mit den Lehrkräften der Berufsschulen z.B. im Team-Teaching zusammen. Im Rahmen einer sozialpädagogischen Lernbegleitung werden die Jugendlichen umfassend beraten und in enger Zusammenarbeit mit Betreuern und anderen Netzwerkpartnern während des Schuljahres begleitet und bei Bedarf an entsprechende Beratungseinrichtungen vermittelt. Auch werden angepasste Lernförderungen angeboten. Die jungen Geflüchteten sollten zum Ende des ersten Berufsintegrationsjahres über Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2+ bzw. B1 verfügen.

In den Berufsintegrationsklassen – 2. Jahr erhalten die Jugendlichen weiterhin sprachliche Förderung mit dem Fokus auf eine umfassende berufliche Orientierung. Um den Jugendlichen den Übergang in die Ausbildung zu erleichtern, werden vielfältige berufliche Trainings angeboten. Sie absolvieren Werkstatttage, ein mehrwöchiges Betriebspraktikum und werden bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt. Das Kooperationsprojekt wird vom Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München und aus Eigenmitteln der Münchner Volkshochschule GmbH gefördert.
 
Projektleitung: Marina Bilotta-Gutheil, Telefon (089) 48006-6780, E-Mail: marina.bilotta-gutheil@mvhs.de   

Koordination und Information: Johanna Batz, Telefon (089) 48006-6276, E-Mail: johanna.batz@mvhs.de