Burkinas Volkserhebung: ein Modell für Afrika?

Eine Fortsetzung der 27-jährigen Autokratie des Präsidenten Blaise Compaoré im Oktober 2014 verhindert zu haben, ist die große Leistung der burkinischen Zivilgesellschaft. Burkina Faso ging als leuchtendes Beispiel anderen Ländern Afrikas voran. Die derzeit laufenden Versuche des kongolesischen Präsidenten, seine Amtszeit verfassungswidrig zu verlängern, zeigen ebenso wie die auf Wahlmanipulationen beruhende Sicherung der Macht der Präsidenten von Gabon und Burundi, welches Kunststück in Burkina Faso gelungen ist. Die Gründe für den Erfolg der burkinischen Volkserhebung sind komplex, auch hat das Scheitern anderer Oppositionsbewegungen seine Ursachen. Mit namhaften Kennern Afrikas wird an diesem Abend die Frage diskutiert, ob das burkinische Modell der Volkserhebung für andere Diktaturen Afrikas fruchtbar gemacht werden kann.

Auf dem Podium:
- Hamado Dipama, AKPM Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V. und Migrationsbeirat der LH München
- Dr. Gerd Hankel, Hamburger Institut für Sozialforschung
- Prof. Dr. Ute Fendler, Universität Bayreuth
- Smockey, Le Balai Citoyen, Burkina Faso
Moderation: Dr. Peter Stepan, Interkulturelle Projekte, Burkina/Berlin

In Zusammenarbeit mit Interkulturelle Projekte, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, AKPM Arbeitskreis Panafrikanismus München e. V., Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und AfricAvenir.
Der Kurs ist beendet.
Donnerstag, 11.05.2017
20:00 – 21:30 Uhr
Kursnummer E210250
Dozentin/Dozent wird noch bekannt gegeben
Zeitraum/Dauer 2017-05-11T20:00:0011.05.2017
Ort MünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr Eintritt frei
Veranstaltungstyp Podiumsgespräch
Plätze
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)