Keiner steht außerhalb seiner Zeit - Schreiben nach Chirbes

Rafael Chirbes hat viele spanische Autoren inspiriert, manche in ihrer Schreibweise, andere in der Entschlossenheit, in ihren Romanen einen Standpunkt einzunehmen. Mit Marta Sanz (geb. 1967) und Isaac Rosa (geb. 1974) stellen sich zwei Vertreter einer politischen, wenngleich nicht unbedingt realistisch schreibenden spanischen Literatur vor. Von Isaac Rosa sind „Das Leben in Rot“ und „Im Reich der Angst“ erschienen, Marta Sanz hat mit "Farándula" einen zersetzend humorvollen Roman vorgelegt, in dem der Mikrokosmos von Theater und Film für eine in ihren Grundfesten erschütterte Gesellschaft steht. „Alles was zählt“, der vielgelobte Roman des Münchner Autors Georg M. Oswald, handelt vom Scheitern eines Karrieristen in der strikt profitorientierten Wirtschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Einführung: Neue Phänomene der spanischen Kultur in der Folge der Krise
Prof. Dr. Jochen Mecke, Direktor des Forschungszentrums Spanien der Universität Regensburg.
Im Anschluss: Elena Alvarez, Publizistin und Regisseurin, im Gespräch mit Isaac Rosa, Marta Sanz und Georg M. Oswald.
Der Kurs ist beendet.
Kursnummer D245020
Dozentin/Dozent Isaac Rosa Camacho
Elena Álvarez Luta
Marta Sanz Pastor
Zeitraum/Dauer 2016-10-26T19:00:00mi 19.00 Uhr 26.10.2016
Ort MünchenInnenstadt
Instituto Cervantes
, Alfons-Goppel-Str. 7
Gebühr Eintritt frei
Veranstaltungstyp Festival
Plätze
Info & Beratung (089) 444 780-40/-41