Der Gott der Siedler - historische Wurzeln der amerikanischen Religiosität

Die Kolonisierung der "Neuen Welt" ging mit einem Erwählungsideal einher: Amerika wurde zum Sehnsuchtsort, zum Schauplatz der Heilsgeschichte. Zwar schrieb man in der Bill of Rights 1789 die Trennung von Staat und religiösem Bekenntnis fest, aber der Erwählungsgedanke blieb erhalten und scheint bis heute etwa in Äußerungen durch, dass Amerika gegen eine "Achse des Bösen" stehe. Wie legte die Kolonisierung die Grundlage für die besondere Form der Religiosität Amerikas und inwieweit kann man das nationale Motto "In God we trust" als Ausdruck eines hegemonialen Anspruchs verstehen?
Prof. Dr. Hartmut Keil ist em. Professor für Amerikanische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.
Aus der Reihe God bless America - Glaube und Religion in den USA.
Die nächsten Termine:
12. Nov.: Der Gott der Flagge und der Gott der Vielen - über amerikanische Zivilreligion und religiöse Vielfalt (Prof. Dr. M. Hochgeschwender)
19. Nov.: Der Gott der Bekehrten - die Rolle der Religion im öffentlichen Leben und in der Politik (Prof. Dr. R. Prätorius)
26. Nov.: Der Gott des alten Europa - das mitteleuropäische und amerikanische Christentum im Vergleich (Prof. Dr. J. Rahner)
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Monday, 05.11.2018
19:00 – 20:30 hrs
Course Number H137081
Teacher Prof. Dr. Hartmut Keil
Duration 2018-11-05T19:00:0005.11.2018
Location MünchenEinstein 28
Bildungszentrum
, Einsteinstr. 28
Fees 7,00 €
Remaining tickets available on site
Course Type Lecture
No. of Places Places available
Accessibility Entrance to the venue has disabled access (restrictions within the building possible)
MVHS-Card also with MVHS-Card
Information & Guidance Telefon (089) 4 80 06 65 - 60/71 Dr. Hermann Schlüter