Amerika ist die Ferne. Amerika heißt die Freiheit. In Amerika lebt immer irgendein Verwandter. (Joseph Roth)

Jüdisches Amerika

"Lady Liberty", die Freiheitsstatue, war für Generationen von Einwanderern das erste Zeichen für ein besseres Leben in der neuen Welt. Darunter waren mehr als 2 Millionen Juden, die Pogrome in Osteuropa im 19. Jahrhundert und die drohende Vernichtung während der Nazizeit zu dieser Reise ins Ungewisse veranlasst hatten. Für viele der deutschen Juden war Amerika zwar ihre neue Adresse, aber das Band, das sie mit Berlin oder Frankfurt, Hamburg oder München und anderen Orten verband, war nicht so leicht zu trennen. Sie blieben oft ihren Wurzeln emotional tief verbunden. Erst die nächste Generation wollte so schnell wie möglich amerikanisch werden.
Über Juden in Amerika und die Beziehungen im deutsch-amerikanisch-jüdischen Kontext sprechen an diesem Abend:
Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee Berlin
Deborah Feldman, Schriftstellerin aus New York, die in Berlin lebt
Dr. Yascha Mounk, Soziologe aus München, der in Harvard lehrt

Moderation: Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Leiterin des NS-Dokumentationszentrums München

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
Sunday, 13.01.2019
17:00 – 18:30 hrs
Course Number H110560
Teacher to be confirmed
Duration 2019-01-13T17:00:0013.01.2019
Location MünchenAltstadt
Jüdisches Gemeindezentrum
, St.-Jakobs-Platz 18
Fees 7,00 €
Remaining tickets available on site
Karten unter Telefon (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de
Course Type Podiumsgespräch
No. of Places Places available
Information & Guidance Fragen zur Buchung: (0 89) 4 80 06-62 39
Fachliche Beratung: (0 89) 4 80 06-65 51