Bildungszentrum Einsteinstraße - Präsentation der Preisträger
Die Stadtwerke München und die Münchner Volkshochschule präsentieren gemeinsam die Gewinner des Architekturwettbewerbs:
„raupach architekten“ erhalten den Zuschlag
| V.l.n.r. H. Liebich, C. Raupach, Prof. K. Meisel, Dr. H.-G. Küppers, Dr. S. May, P. Kadereit, P. Raupach |
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Projekt Einstein“ im Gasteig wurden die Gewinner des Realisierungswettbewerbs „Bildungszentrum Einsteinstraße“ mit ihren Plänen vorgestellt.
raupach architekten, München und Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten erhielten den Zuschlag. Am Wettbewerb für die Gestaltung eines modernen Bildungszentrums in der Einsteinstraße 28, hatten 20 Architekturbüros aus dem In- und Ausland teilgenommen.
Prof. Klaus Meisel, Managementdirektor der Münchner Volkshochschule, begrüßte die anwesenden Gäste aus Politik, Bildung und Kultur. Meisel betonte die räumliche und inhaltliche Notwendigkeit des Zusammenziehens mehrerer bislang genutzter Immobilien im Innenstadtbereich: „Viele der angemieteten Räumlichkeiten werden von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern kritisch beurteilt und entsprechen nicht den aktuellen Mindeststandards einer modernen Weiterbildung“. Um Missverständnissen vorzubeugen, hob er hervor, dass der Gasteig weiterhin ein zentraler Lernort bleibt, an dem sich die Teilnehmer sehr wohl fühlen.
Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Münchner Volkshochschule, Stadtrat
Haimo Liebich überbrachte Grußworte des Oberbürgermeisters und freute sich darüber, dass mit dem Ergebnis des Architektenwettbewerbs „die besten Voraussetzungen für eine schnelle Umsetzung“ geschaffen wurden. "Mit dem „‚Projekt Einstein’ arbeiten zwei städtische Gesellschaften vorbildlich zusammen“, so Liebich.
Der Kulturreferent der Landeshauptstadt München, Dr. Hans-Georg Küppers, bedankte sich bei allen Beteiligten: den Stadtwerken als Bauherren, den beteiligten Architekten für ihr kreatives Schaffen, der Jury für ihre engagierte Beratung und der Münchner Volkshochschule, die zur Vorbereitung des Wettbewerb bereits viele Planungen und Strukturierungen vorlegte. „Mit einem zweiten zentralen Gebäude wird es der MVHS noch besser gelingen, unterschiedliche Angebotsbereiche und Zielgruppen an einem Ort zu integrieren.“
Peter Kadereit, Leiter Immobilien der Stadtwerke München, betonte, dass Immobilienentwicklung zwar nicht zum Kerngeschäft der Stadtwerke München gehöre, das Vorhaben „Einstein“ jedoch sofort auf offene Ohren im Unternehmen gestoßen sei. „Schließlich ist die Förderung der Bildung auch Anliegen der SWM und das Projekt reiht sich hervorragend ein in weitere bestehende und laufende Projektentwicklungen für Einrichtungen der Landeshauptstadt München. Mit raupach architekten hat die Jury einen guten Partner für die Umsetzung und Gestaltung unseres gemeinsamen Vorhabens ausgewählt.“
Christian Raupach, Inhaber des Architekturbüros raupach architekten, stellte den Gewinnerentwurf vor. „Für den Gebäudebestand der ehemaligen Trambahnbetriebe wird ein neues architektonisches Gesamtkonzept entwickelt. Die klar strukturierten Neubauten fügen sich mit dem denkmalgeschützten Bestand zu einem neuen Ganzen zusammen.“
Mit dem Projekt Einstein soll nach einer voraussichtlichen Planungs- und Bauzeit von rund drei Jahren ein modernes Bildungszentrum im Herzen der Stadt entstehen: 80 Unterrichtsräume, 82 Büros, eine Lehrküche, ein großer Veranstaltungssaal, eine Cafeteria und Kinderbetreuung auf rund 10.000 Quadratmetern Betriebsfläche.
Kontakt:
Susanne Lößl, Leitung Pressestelle Münchner Volkshochschule, Tel. (0 89) 4 80 06-61 88, susanne.loessl@mvhs.de
>> Projekt Einstein - Realisierungswettbewerb Bildungszentrum Einsteinstraße
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