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Dignitatis humanae – Die Würde der menschlichen Person – Das Verständnis von Religionsfreiheit der katholischen Kirche

Im Dezember 1965 verabschiedete das Zweite Vatikanische Konzil die „Deklaration über die Religionsfreiheit”, eines der am heftigsten umstrittenen Dokumente des Konzils. Die Deklaration markiert einen radikalen Paradigmenwechsel im Verhältnis von Freiheit und Wahrheit. Traditionell galt ja die Formel: „Die Wahrheit hat Vorrang vor der Freiheit; der Irrtum hat kein Recht”. Dagegen stellt die Deklaration die Würde der menschlichen Person in den Mittelpunkt, zu deren unveräußerlichen Grundrechten die Freiheit gehört, die Wahrheit nach Maßgabe des eigenen Gewissen zu suchen und zu entscheiden, welche oder keine Religion sie praktizieren möchte.

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 DG 5014 E· Vortrag · Innenstadt

Dr. Bernd Groth · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do 20.00 bis 21.30 Uhr · 25.4.2013 · € 6.– bei Anmeldung oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS-Card · 70 Plätze · Für Rollstuhlfahrer geeignet

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