Goethes Faust

Johann Joseph Schmeller: Goethe seinem Schreiber John diktierend, 1831      


Faust – der Tragödie zweiter Teil

Eine Vortragsreihe
im Gasteig

25. März bis 15. Juli 2012

Foto: commons.wikimedia.org

In immer neuen Variationen thematisiert Goethe die selbstverursachte Tragik eines faustischen Strebens, das in seinem grenzenlosen Freiheitsanspruch unweigerlich an seine naturgegebenen Grenzen stoßen muss. Diese grundsätzliche Überlegung soll uns nicht nur eine Ahnung vermitteln von der Größe der unumstößlich agierenden Natur, in die unsere menschliche Existenz einbezogen ist, sondern auch die ethische Frage beantworten, wie wir Menschen mit unserem freien Willen an dieser Ordnung Anteil nehmen können: Wie strebt der Mensch und welche Qualität hat sein gesamtes Streben? ­Angesichts der katastrophalen Folgen der heutigen Maßlosigkeit für Mensch und Natur ist diese Frage ein zentrales Thema unserer Zeit.

Vorgestellt wird eine Interpretation, die die Gesamtaussage des Faustdramas verdeutlicht, sei es auf dem Gebiet der Liebe, des Glaubens, der Erkenntnis, der Kunst, der Politik oder des zivilisatorischen Fortschritts.

Eine verständliche Präsentation ist gewährleistet, Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Ein Vortragszyklus in Zusammenarbeit mit der >> Münchner Goethe-Gesellschaft.

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