Dies ist ein Themenangebot im Rahmen des Studium generale. Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier >>
- Einführung in den Buddhismus
Der Buddhismus ist eine der fünf Weltreligionen. In den Medien findet er viel Beachtung. Was macht eigentlich seine Faszination für den modernen Menschen aus? Wir wollen uns ein umfassendes Bild vom Buddhismus verschaffen, von seinem Gründer Siddhartha Gautama und seinen ursprünglichen Lehren ausgehend, über spätere Entwicklungen wie den Mahayana- und den Zen-Buddhismus bis hin zu landesspezifischen Besonderheiten wie z.B. in Tibet.
- Zen-Buddhismus
Im Jahre 480 brachte der sagenumwobene Mönch Bodhidharma den Buddhismus von Indien nach China. Er traf auf eine von den Lehren des Konfuzius geprägte Gesellschaft und auf daoistische Mönche. Im Shaolin-Kloster ließ er sich nieder und meditierte sieben Jahre lang.
Was er dann lehrte, nennen wir heute Chan bzw. auf japanisch Zen. Es verbreitete sich rasch über ganz China und später auch in Japan, Korea und Vietnam. Von Japan kam das Zen schließlich in den Westen und fand viele Anhänger auch bei Nicht-Buddhisten. So entstand das "christliche Zen".
Wir wollen die Lehre und die Praxis des Zen betrachten, die Beziehungen zum Daoismus sowie die geschichtliche Entwicklung.
- Buddhistische Psychologie
Der Buddhismus ist mehr als eine Religion. Mit der „Nur-Manifestations-Schule“ (vijnanavada) hat er eine eigene Psychologie hervorgebracht, die tiefe und oft überraschende Einblicke in das Funktionieren des menschlichen Geistes ermöglicht. Sie bietet konkrete Anhaltspunkte für den geschickten Umgang mit schwierigen Emotionen und zeigt Wege für die geistige Entwicklung auf. Ihr bedeutendster Vertreter in der heutigen Zeit ist der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh.
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