In der Hörakademie wollen wir anhand bedeutender Werke der klassischen Musik den Zuhörer(inne)n neue Möglichkeiten des Musik-Hörens und -Erlebens eröffnen. Wir haben das „kleinste Sinfonieorchester der Welt“, die Taschenphilharmonie, eingeladen. Das Orchester besteht aus nur 10 bis 15 Musikern, die gespielten Werke werden für dieses kleine Ensemble eigens neuinstrumentiert. Durch die kleine Besetzung wird die Musik transparent und durchsichtig, Dinge werden hörbar, die in der Klangmasse eines großen Orchesters leicht untergehen.
Vor den Augen und Ohren des Publikums werden die Werke quasi "auseinandergenommen" und wieder "zusammengesetzt". Zunächst werden die verschiedenen Schichten des komplizierten musikalischen Gesamt-Gewebes herauspräpariert, einzeln hörbar gemacht und ihre Bedeutung und Funktion im Ganzen erklärt. Es werden musikalische Themen vorgestellt, Tempi oder die Dynamik verändert und Spielweisen variiert. So wird die Komposition und ihre Interpretation unmittelbar hör- und erlebbar.
Sozusagen nebenbei bekommt das Publikum Antworten auf Fragen wie: Was macht eigentlich ein Dirigent? Warum ist eine bestimmte Art zu spielen bei einem Komponisten richtig und beim anderen nicht? Was ist für die Interpretation entscheidend? Worum geht es in den Stücken "jenseits der Noten"?
Anschließend erklingt das Werk in seiner ganzen Schönheit von Anfang bis Ende, so wie es der Komponist gedacht hat.
>> Modest Mussorgsky: "Bilder einer Ausstellung"(15. April 2010)
>> W.A. Mozart: "Das Geheimnis des verschwundenen Menuetts"
(1. Juli 2010)
Selbstverständlich haben wir auch im Herbst/Winter 2010/2011 wieder Veranstaltungen der "Hörakademie" für Sie im Angebot.